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OB Orosz redet sich um Haut und Haar Prozess um Nacktgemälde in der nächsten Runde: Rathaus-Chefin auf Zickzackkurs- Richterin droht mit Freigabe von Andreas Weller Das Landgericht sah die Intimsphäre der OB verletzt, weil das Bild "Geschlechtsmerkmale und Schambereich frontal darstellt". Dagegen ging Frau Lust in Berufung am OLG. Die Vorsitzende Richterin Praxedis Möhring: "Ich kann Sie verstehen, Frau Orosz. Aber beim Landgerichts-Urteil ist die Meinungsfreiheit zu kurz gekommen. Beim Bild handelt es sich um Fiktion. Jeder weiß, dass das nur Ihr Kopf ist und nicht Ihr Körper. Ihre Intimsphäre ist nicht betroffen, aber Ihr Persönlichkeitsbereich. Es ist die Frage, ob Sie das nicht dulden müssen." Frau Möhrings Einigungs- Vorschlag: Die Künstlerin soll das bereits verkaufte Bild nicht mehr ins Internet stellen, dafür soll Frau Orosz die gesamten Verfahrenskosten übernehmen. OB- Anwalt Butz Peters:"Dann müsste die Stadtkasse alles zahlen- das ist nicht darstellbar." Außerdem forderte er, dass das Bild nicht mehr ausgestellt werden darf. Darauf wollte Frau Lust aber nicht verzichten. Zitat aus der "Morgenpost vom 09.04.2010 |
Interview mit Erika Lust: http://www.linke-bildung-kultur.de
Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Dresden: |
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Kunst-Posse geht in die nächste Runde Das Landgericht hatte der Künstlerin verboten, ein Bild zu zeigen und zu publizieren, dass die nackte Oberbürgermeisterin vor der Waldschlößchenbrücke zeigt. Helma Orosz hatte zuvor auf Unterlassung DNN vom 21.12.09/ mm / Zitat /
Die nackten Fürsten von SZ/ bt Aus der „Sächsischer Zeitung“ vom 10.10.07 / Zitat / |
Die Dresdner Künstlerin Erika Lust zeigt in ihren Bildern, was Königinnen, Päpste und andere Herrscher unter ihren Kleidern verbergen. von Thomas Morgeproth Der Kaiser ist ja nackt!" Ein Kind ist es, das in Hans Christian Andersens Märchen" Des Kaisers neue Kleider" die unerhörte Wahrheit ausspricht. Nur Dumme könnten das feine Gewebe nicht sehen, erzählte der betrügerische Schneider dem Kaiser und kleidete ihn in Luft. Andere Herrscher waren schlauer, sie zeigten sich stets in prachtvollen Gewändern, ihre Hofmaler verewigten sie so in Öl. Was sich unter Mänteln, Roben, Röcken oder Miedern befindet, bleibt verborgen. Neben satirisch überhöhten Bildern, zu denen auch die von Papst Innocent X, Englands Königin Maria Tudor (Tochter Heinrich VIII.) oder Spaniens König Karl 111. gehören, gelingen der Dresdner Malerin auch sehr erotische, geradezu aufreizende Frauenbildnisse. Prinzessin Christine von Dänemark, die überlebte, weil sie den berühmten englischen Heinrich nicht ehelichte, präsentiert sich mit geöffnetem Mantel, als hätte sie der berühmte Modefotograf Helmut Newton abgelichtet. Oder Elisabetta, die Mutter Karls III., zeigt als junge Dame offenherzig alles, was sie im Bett begehrenswert macht. Aus der „Sächsischer Zeitung“ vom 30.10.06 / Zitat / |
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www.mironde.com /Zitat/ Am 27. Oktober wurde im Atelier für Kunst und Gestaltung in Bannewitz wieder einmal eine Ausstellung eröffnet. Die Vorbereitungen erfolgten, wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen, nahezu unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit. Erstmals konnte eine ausgewählte Öffentlichkeit sehen, was zuvor kaum ein sächsisches Auge erblickte, wenn wir die zahlreichen Mätressen einmal ausklammern: August den Starken, wie die Natur ihn geschaffen hatte, nur notdürftig mit einigen Symbolen der Macht versehen. Die Wirkung war unbeschreiblich. Der Gastgeber Olaf Stoy lüftete in seiner Eröffnungsansprache dann auch endlich das Geheimnis der Malerei. Das Bild des sächsischen Monarchen stammten von der anwesenden Künstlerin Erika Lust. Daneben war noch eine ganze Galerie vorwiegend europäischer nackter Königinnen und Könige zu sehen. von Johannes Eichenthal |
Die Malerin Erika Lust kann durch Zobel hindurchsehen. von Undine Materni In ihrem kleinen Atelier im Ostflügel des Robotron- Gebäudes ist Erika Lust nie allein: August der Starke mustert sie mit gestrengern Blick, die rundliche Maria von Medici lächelt freundlich, Ludwig XIV geht in seinen feinen Stiefeln auf und ab, Papst lnnocent X runzelt die Brauen und verfolgt gar gestrenge das Treiben im Raum... "Mir macht es Spaß, die Könige auszuziehen", sagt Erika Lust und lacht auf jene natürliche Art, die sofort entwaffnet. Und natürlich gibt es auf den Leinwänden und Papiergründen der Malerin noch andere Motive - traumblaue Berge, skurrile Collagen mit Kugelfischen und Vögeln, merkwürdige Grafiken. Könige und Königinnen zu entkleiden sind das eine, was Erika Lust, ihrem wunderbaren Namen gemäß, mit Freude und Geschick zu tun vermag, Schauspieler in entsprechende Gewänder zu hüllen und Bühnenwelten zu entwerfen, das andere. Aus der „Sächsischer Zeitung“ von 06.11.06 / Zitat / |
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Frau Lust zieht Königinnen aus Dresden - Leider haben nur zehn von Erika Lusts "Königsbildern" in der kleinen Neustadt- Galerie Platz gefunden. Denn sehenswert sind alle 17 Gemälde berühmter Herrscher und Herrscherinnen, die die Künstlerin nach allen Regeln der Lust mit Pinsel und Ölfarbe ausgezogen hat. Zitat aus der "Morgenpost" von 08.09.2007 |
Ehrung für Bankiersfamilie Arnhold in Dresden |
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